Pfadiheim Chelli Heimordnung

Unser Pfadiheim Chelli liegt idyllisch gelegen, fernab intensiver Zivilisation. Trotzdem hat auch unser Pfadiheim Nachbarn. In der Vergangenheit hat es einzelne Zwischenfälle gegeben, die zu Unstimmigkeiten geführt haben. Damit wir auch weiterhin unser Pfadiheim als Lagerhaus vermieten können, bitten wir Sie, diese Hausordnung präzise zu lesen und strikte zu befolgen.
Vielen Dank für Ihren Respekt. Die Pfadiabteilung Wendelsee wünscht Ihnen einen guten Aufenthalt.

1. Zufahrt Fahrzeuge

1.1          Die Pfadiabteilung Wendelsee hat auf der Zufahrtstrasse zum Heim kein Fahrwegrecht. Der Wegbesitzer gestattet jedoch das Befahren seiner Strasse mit einem Fahrzeug pro Vermietung (Personen- und Materialtransporte).

1.2           Für das bewilligte Fahrzeug steht beim Heim ein Abstellplatz zur Verfügung. Weiter Autos dürfen nur auf öffentlichen Parkplätzen abgestellt werden , z.B. an der Stationsstrasse unten in Hünibach.

1.3           Die Parkplätze bei der Bushaltestelle Hundschüpfen (Wegweiser Pfadiheim) sowie bei der Kohleren-Säge dürfen nicht benutzt werden.

1.4           Es ist strikte untersagt, Fahrzeuge beidseitig auf der Zufahrtsstrasse zu parkieren, insbesondere auch in den Waldabschnitten. Wald und Flur sind keine öffentlichen Parkplätze.

1.5           Vorschlag: Am besten benutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel (Bus 32 ab Thun Hauptbahnhof, Richtung Heiligenschwendi) oder den Wanderweg ab Hünibach.

2. Umgebung

2.1           Als Spielfläche steht in erster Linie die unmittelbare Umgebung des Pfadiheims zur Verfügung. Auf dem Schulgelände in Hünibach hat es Fussballfelder, Kletterwand sowie einen Skate Park. Diese dürfen ausserhalb der Schulzeiten benutzt werden.

2.2           Der das Heim umgebende Wald gehört nicht der Pfadiabteilung Wendelsee. Er darf jedoch in normalem Umfang benutzt werden, sofern er sauber und ordnungsgemäss zurückgelassen wird.

2.3           Es ist strikte untersage, in den angrenzenden Waldgebieten Feuer zu entfachen. Auch das anzünden von Kerzen ist verboten (Privatwald/Brandgefahr).

2.4           Flurschäden sind zu vermeiden und das Betreten von Wiesen mit hohem Grasbestand ist untersagt. Benutzen Sie die vorhandenen Feld- und Waldwege.

2.5           Seeseitig, unterhalb des Fahnenmastes, steht das Haus der Familie Steiner mit umliegenden Wiesland. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass keine Gegenstände (Dosen, Flaschen, Holz, Steine etc.) den Hang hinunter geworfen oder gerollt werden.

2.6           In Richtung der Kohlerenschlucht (nordwestlich des Heims) besteht im Wald eine grosse Absturzgefahr. Wir empfehlen, diesen Waldabschnitt grundsätzlich nicht zu betreten.

2.7           Die Nachtruhe ist zu beachten und einzuhalten. Vermeiden sie unnötigen Lärm, insbesondere auch beim Wegfahren mit dem Transportfahrzeug.

3. Heim

3.1           Im Heim sind in allen Räumen Hausschuhe zu tragen.

3.2           Es ist untersagt, an Wänden, Schränken und Decken Beschriftungen, Zeichnungen, Kleber u.a.m. anzubringen.

3.3           Für die Rückgabe des Heimes gelten die Regelungen und Vorschriften des Reinigungsplanes. Das Heimgelände sowie benutzten Wälder sind sauber und ordnungsgemäss zurückzulassen. Das Heim muss zum vereinbarten Zeitpunkt gereinigt und abnahmebereit sein.

3.4           Es ist verboten, in den Räumen (ausgenommen im Keller) Holz zu spalten.

3.5           Schäden an den Gebäuden und/oder am Mobiliar sind bei der Heimrückgabe unaufgefordert zu melden.

3.6           Während der Heizperiode bleiben die Elektroöfen angeschlossen, Schalter auf “Frostschutz”.

4. Feuer- und Brandschutz

4.1           Im ganzen Heim herrscht Rauchverbot.

4.2           Feuer im Freien sind nur in der gemauerten Feuerstelle, im Pizzaofen und auf dem Lagerfeuerplatz beim Fahnenmast erlaubt. Bei lange andauernder Trockenheit gilt ein totales Feuerverbot. Dieses ist zwingend (ausnahmslos) zu befolgen.

4.3           Das Holz für Lagerfeuer und Grill ist selber zu beschaffen. Das Holz für die Heizung des Heimes darf dazu nicht verwendet werden. Holzstapel im Wald oder entlang der Strasse sind Privatbesitz des Waldeigentümers und dürfen ebenfalls nicht verwendet werden.

4.4           Wegen Brandgefahr dürfen auf den Elektroöfen keine Kleidungsstücke oder Wäsche deponiert werden.

4.5           Bei Brandausbruch ist unverzüglich die Brandbekämpfung mit dem Feuerlöscher aufzunehmen (Wasserlöschposten im Waschraum). Je nach Situation zögern Sie nicht, die Feuerwehr zu alarmieren. Telefon 118.

5. Entsorgung

5.1           Der Kehricht ist in offiziellen Säcken der Gemeinde im Container auf dem Parkplatz Hundschüpfen (Bushaltestelle) zu deponieren (Abfuhr donnerstags).Wenn sie nicht im Container liegen, werden sie in der Nacht von Füchsen aufgerissen. Falls der Container voll sein sollte, sind diese im Heim zu hinterlassen und der Heimverwalter zu informieren. Der Parkplatz selbst ist keine Deponie für Gegenstände aller Art und ist sauber zu halten.

5.2           An der Stationsstrasse in Hünibach (Nähe Schulhaus und Sportanlage) befindet sich eine Sammelstelle für wiederverwertbare Abfälle wie Glas, Dosen, Pet und Batterien.

5.3           Zurückgelassene oder “versteckte” Kehrichtsäcke sowie anderer Unrat werden durch den Heimverwalter eingesammelt und entsorgt. Der hierfür notwendige Aufwand (Material und Zeit) werden dem betroffenen Mieter (Verursacher) nachträglich in Rechnung gestellt.

6. Ansprechpersonen

6.1           Bei Problemen oder Fragen können Sie sich an diese Ansprechpersonen wenden:

Heimverwalter – Jamie Townsend: 079 358 30 68 / 033 243 05 44

Präsident Pfadi Wendelsee – Kaspar Zürcher: 076 201 02 28 / 033 534 40 92

 

Hünibach, im Januar 2014

Pfadiabteilung Wendelsee
Vorstand und Heimverwaltung

Pfadfinder Abteilung Wendelsee, Hilterfingen Hünibach Oberhofen Berner Oberland, Pfadiheim Chelli